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Die Idee, die als „Bridgerton meets The Clou“ vom Verlag beschrieben wird, war für mich neu und faszinierend. Von Bridgerton ist auf alle Fälle das historische Setting und die Beschreibung der Gesellschaft mit all seinen Fallstricken übernommen. Zu „Clou“ passt die Geschichte, nur dass es sich nicht um zwei Ganoven handelt, sondern einer „Queen“ namens Quinn, die einer alten bekannten Betrügerbande vorsteht, die finanziellen Schwierigkeiten steckt.
Die Bande, betrügt nach ganz bestimmten Regeln, die auch im Buch immer wieder genannt werden. Wichtig ist dabei auch der zeitliche Ablauf. Diesmal soll eine Hochzeit mit einem reichen Mann in 5 Tagen erreicht werden. Kaum zu schaffen für eine Frau, die vorher in der hohen Gesellschaft noch nie aufgetaucht ist. Aber Quinn lässt sich nicht abschrecken, nur das im Hintergrund jemand alles tut, um ihr Ziel zu verhindern.
Der Einstieg in den Roman war für mich etwas schwierig. Es startet mit dem Ende und dem Ziel des 5 Tage Coups. Dazu kam noch die Struktur dieser Betrügerfamilie um Quinn und ihrer Vorgeschichte. Mir fiel es auch schwer, warum man ausgerechtet solche einen komplizierten und verwegenen Plan erfindet, um an Geld zu kommen. Mir würden da viel einfachere Methoden einfallen. Auch die 5 Tage Frist habe ich nicht verstanden.
Mir fiel es insgesamt auch schwer mich in die Protagonisten hineinzufinden. Ihre Motivation, ihr Antrieb verstand ich nur zum Teil. Das lag für mich, vor allem an den wenigen Emotionen, die der Autor in mir wecken konnte. Mir blieb selbst Quinn fremd.
Gefallen hat mir dagegen, die immer wieder überraschenden Wendungen inklusive des Endes, welches ich so nicht vorhergesehen habe.
Die Idee des Romans fand ich erfrischend neu, die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Weder die Charakterzeichnung, die für mich oberflächlich blieb, noch die sprunghafte Handlung.

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